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Roman
Aus dem Ungarischen von György Dalos & Elsbeth Zylla
Verlag Rotbuch, 2012
ISBN: 978-3-86789-153-0
Bezug: Buchhandel; Preis: Euro 18.95

Mit diesem Buch ist der Historiker und Romancier zur erzählenden Literatur zurückgekehrt. Seine letzten Bücher hatten sich hauptsächlich mit der Historie in und um Ungarn befasst: Mit dem Volksaufstand 1956, mit dem Fall des Eisernen Vorhangs, mit Gorbatschow und der durch ihn eingeleiteten Wende.
Hier begleitet der Autor mit leiser Ironie seinen Helden Gábor Kolozs vom Studium in Moskau, zum Aufstieg nach dem Systemwechsel als Mitarbeiter der ersten frei gewählten Regierung, bis zum Absturz eines Menschen, für den man in der „neuen Welt“ keine Verwendung hat– und der aus der Notwendigkeit zu überleben, zum Betrüger wird. Weiterlesen »

Roman
Aus dem Französischen von Michaela Meßner
Verlag Limes, 2009; Blanvalet TB, 2011
ISBN: 978-3-8090-2554-2; Taschenbuch: 978-3-442-36828-0
Originaltitel: Bazar magyar, 2006
Bezug: Preis: Euro 7,99 für Taschenbuch


Liebe geht durch den Magen, sagt man. Auch die Liebe zu einem Land, zu Abstammung und Herkunft.
Klara, die Erzählerin, fühlt sich doppelt heimatlos, da sie ihre Vergangenheit nicht kennt; denn ihre Wurzeln wurden doppelt gekappt: Sie selbst ist in Frankreich geboren, ihre Eltern stammen aus Ungarn. Nach ihrer Flucht 1956, „töteten die Eltern als erstes ihre Sprache“, später, nach der Einbürgerung änderten sie auch ihren ungarischen Namen. Weiterlesen »

Matthes & Seitz Berlin,
ISBN 978-3-88221-585-4 2012
Bezug: Buchhandel, Preis: 17,90 Euro 


„Aufbruch nach Patagonien“ ist der zweite Gedichtband von Esther Kinsky, die sich mit ihren vorherigen Veröffentlichungen in poetisch und eigentümlich schlichter Sprache tief in die Seele ihrer Leser hineingeschrieben hat. Ebenso wie in dem vorhergegangenen Lyrikband „die ungerührte schrift des jahrs“ durchdringt sie Weiterlesen »

Roman
Verlag quartus-Verlag, 2011
ISBN: 978-3-936455-11-3
Bezug: Preis: 12,90 Euro


Nach den Türkenkriegen Ende des 17. Jahrhunderts holte Kaiserin Maria-Theresia deutsche Siedler nach Südungarn, in die Gegend um Pécs. 250 Jahre lang lebten sie mit Ungarn und anderen Volksgruppen gut zusammen, bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Da wurden alle Ungarndeutschen kollektiv zu faschistischen Staatsfeinden erklärt, sehr viele aus ihren Häusern vertrieben und “umgesiedelt”. 300 000 Ungarndeutsche mussten, in Güterwaggons gepfercht, in Richtung Deutschland fahren, mit nichts als einem Bündel in der Hand. Aber nicht nur die Deutschen, sondern auch Tausende Ungarn aus Tschechien, Székler aus der Bukowina und Ukrainer aus Polen wurden nach der Potsdamer Konferenz in “ihre Mutterländer umgesiedelt”. Die Folgen dieser Vertreibungen zeigen ihre Traumata bis heute in die nächste und übernächste Generation. Weiterlesen »

Roman
Verlag Pop, 2011
ISBN: 978-3-86356-014-0
Bezug: Buchhandel; Preis: Euro 15,80

In diesem Roman schlägt Julia Schiff ein weiteres Kapitel auf über die Vernichtungsstrategien der jungen rumänischen Diktatur und über die Leiden der Neinsager, über die Menschen, die zu „Volksfeinden“ erklärt wurden, einfach um sich ihrer zu erledigen. Hier widmet sie sich hauptsächlich den Leiden der Häftlinge in den Zwangsarbeitslagern am Donau-Schwarzmeer-Kanal.
In „Steppensalz“ schilderte sie bereits die Deportation in die Bărăgan-Steppe 1951, von der überdurchschnittlich viele Banater Schwaben betroffen waren. Sie selbst war als Elfjährige mit ihrer Familie dorthin verschleppt worden. Weiterlesen »

Roman
Verlag: Rotbuch, 2011
ISBN: 978-3-86789-124-0
Bezug: Buchhandel, Preis: 18,95 Euro


Am 1. März 2012 wurde dem Autor der Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis verliehen. Aus der Begründung der Jury heißt es: „.. gestaltete Akos Doma eine moderne Gaunerkomödie auf sprachlich raffinierte und außerordentlich witzige Weise. Sie ist eine hintersinnige Parabel auf die vielfältigen Zumutungen unserer Gesellschaft. …. ein ungewöhnlich unterhaltsames Leseabenteuer über vier Außenseiter, die auf der Suche nach einer neuen, lebenstauglichen Identität kaum einen Irrweg auslassen…“
Gleich vorneweg, diesem Urteil kann man sich voll und ganz anschließen. Weiterlesen »

Aufzeichnungen eines Deportierten
Verlag Südostdeutsches Kulturwerk, 2000
ISBN: 3-88356-155-X
Bezug: Antiquariat

Im Jahre 1951 wurden etwa 40 000 Personen, die in den Augen der kommunistischen rumänischen Diktatur als unzuverlässig galten, und in der Nähe der serbischen Grenze, im rumänischen Banat lebten, nach Ost-Rumänien, in die Bărăgan-Steppe verschleppt und auf freiem Feld ausgesetzt. In dieser Steppe fließt nur spärlich Wasser, die Sommer sind glühend heiß, die Winter eisig kalt Weiterlesen »